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Leder, Wolle, Pelz, Seide, Daunen — und die pflanzlichen, recycelten und bio-basierten Alternativen, die leise übernehmen.

Leder, entschlüsselt

‚Nebenprodukt' ist nicht ‚gratis'

Der meiste weltweit verkaufte Lederrohstoff ist ein Nebenprodukt der Fleischindustrie — Tierhaut macht die Massentierhaltung profitabel. Jacke und Steak teilen sich einen Schlachthof.

Wolle, Pelz, Seide und Daunen bringen je eigene Tierleid-Geschichten mit. Industrielle Wollschafe werden ohne Betäubung „mulesiert“. Nerze und Füchse leben in Drahtkäfigen bis zum Tod durch Gas oder Strom. Seide verlangt das Auskochen der Puppen im Kokon.

Die ermutigende Nachricht: Die Alternativen sind nicht mehr die klobigen Plastikersatzstoffe der 90er. Apfel-, Kaktus-, Pilz- und Recycling-PET-Leder findet sich bei Mainstream-Marken. Tencel, Bio-Baumwolle, recycelte Wollmischungen und Laborseide hängen im Regal.

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Tiere pro Jahr für Leder getötet (FAO)
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Tiere pro Jahr für Pelz getötet (HSI)
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Weniger Wasser für Tencel vs. konventionelle Baumwolle

Wolle, Pelz, Seide

Hinter der Weichheit

Australische Merinowolle stammt fast immer von ‚mulesierten' Schafen. Die Branche kündigt seit zwanzig Jahren ein Ende an.

Pelzfarmen sind in über zwanzig europäischen Ländern verboten. Der heute verkaufte Pelz kommt überwiegend aus China und Finnland.

Mode war noch nie so frei — und noch nie so verpflichtet — ihre Materialien bewusst zu wählen.

Was stattdessen kaufen

Alternativen, die wirklich halten

Leder: Apfelleder (Veja, Allbirds), Piñatex, Mylo aus Pilz, Kaktusleder Desserto, oder Recycling-PET-Veganleder.

Wärme: PrimaLoft schlägt Daunen bei Nässe. Strick: Bio-Baumwolle, Hanf, Tencel, recycelte Wollmischungen. Luxus: Laborseide.

Mode

Auch dein Kleiderschrank darf sanft sein.

Die ermutigende Nachricht: Die Alternativen sind nicht mehr die klobigen Plastikersatzstoffe der 90er. Apfel-, Kaktus-, Pilz- und Recycling-PET-Leder findet sich bei Mainstream-Marken. Tencel, Bio-Baumwolle, recycelte Wollmischungen und Laborseide hängen im Regal.

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