
Vegan in Madrid
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Vegan in Madrid
Madrid gehört zu den einfacheren Orten in Spanien, um sich pflanzlich zu ernähren. Rund 350 vegane oder vegan-freundliche Adressen sind in der Stadt verzeichnet, und der landesweite Anteil vollständig pflanzlich lebender Menschen liegt bei etwa 1.5%. Diese Kombination bedeutet, dass du selten ein eigenes veganes Restaurant brauchst — die meisten gewöhnlichen Speisekarten führen inzwischen mindestens ein pflanzliches Hauptgericht, und das Personal ist die Frage gewohnt.
Wo man suchen sollte
- Malasaña
- Lavapiés
- Chueca
Was man bestellen sollte
- Kichererbsen
- Seitan
So isst man vegan in Madrid
- Beginne mit Küchen, die von Natur aus pflanzlich sind — südasiatische, levantinische, äthiopische und ostasiatische Speisekarten bieten meist mehrere natürlich vegane Hauptgerichte.
- Lerne einen Satz in der Landessprache: kein Fleisch, keine Milchprodukte, kein Ei. Damit löst du fast jedes Bestellproblem auf einen Schlag.
- Hab immer einen Plan B parat: ein Fertiggericht aus dem Supermarkt, einen Falafel-Stand oder eine Bäckerei. Meist ist es der Hunger, nicht mangelnde Ethik, der Reisende schwach werden lässt.
Im Detail
Die ausführliche Antwort
Madrids pflanzliche Szene hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Traditionell für Fleischgerichte wie Cocido Madrileño bekannt, öffnet die Hauptstadt sich zunehmend veganen und vegetarischen Einflüssen. Junge Köpfe, internationale Communities und ein wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit treiben diesen Wandel an. Immer mehr Restaurants bieten kreative, rein pflanzliche Menüs an, die lokale Zutaten wie Artischocken, Kichererbsen und Paprika in den Mittelpunkt stellen. Die Szene ist lebendig, aber noch nicht überall selbstverständlich.
Die besten Viertel für pflanzliches Essen sind Malasaña, Lavapiés und Chamberí. In Malasaña findest du hippe, oft vegane Cafés und Burgerläden, während Lavapiés mit multikulturellen, preiswerten Optionen punktet – von indischen Currys bis zu äthiopischen Gerichten. Typische Gerichte sind überarbeitete Klassiker wie Patatas Bravas mit veganer Aioli oder Croquetas aus Pilzen. Die Preise variieren: Ein Mittagstisch kostet etwa 10–15 Euro, abendliches Menü oft 20–30 Euro. In Touristenfallen wird es teurer, also lohnt sich der Weg in die Seitenstraßen.
Bestellen ist unkompliziert, da viele jüngere Madrilenen Englisch sprechen. Lerne aber ‚Soy vegano/a‘ (Ich bin vegan) und ‚Sin queso, por favor‘ (Ohne Käse, bitte). In traditionellen Restaurants fragst du am besten nach ‚Plato del día‘ und bittest um Anpassung. Supermärkte wie Mercadona, Carrefour und Lidl führen gute pflanzliche Basics wie Hafermilch, Tofu und vegane Aufschnitte. Der öffentliche Nahverkehr (Metro, Bus) ist günstig und deckt die ganze Stadt ab – perfekt, um die verstreuten Locations zu erreichen.
Auf einen Blick
Kurz und knapp
| Aspekt | Das Wichtigste |
|---|---|
| Vegane Restaurants | Über 50 rein vegane Lokale |
| Typisches Gericht | Pflanzliche Croquetas und Patatas Bravas |
| Beste Viertel | Malasaña, Lavapiés, Chamberí |
| Durchschnittspreis | Mittagessen 10–15 Euro |
In der Praxis
Was das für dich bedeutet
- Suche in Lavapiés nach dem veganen Buffet im „Vega“ – günstig und abwechslungsreich.
- Besuche den Markt „Mercado de San Antón“ in Chamberí für vegane Tapas am Abend.
- Lade die App „HappyCow“ vorab, um spontan vegane Optionen in der Nähe zu finden.
- Frage in traditionellen Tapas-Bars nach „Pimientos de Padrón“ – oft unbeabsichtigt vegan.
Fragen
Häufige Fragen
Ist Madrid vegan-freundlich?
Welche typisch spanischen Gerichte sind vegan?
Wo finde ich vegane Supermärkte in Madrid?
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