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Vergleich

Kichererbsen vs. Thunfisch

Der Vergleich: Wie Kichererbsen und Thunfisch bei Protein, Klimabilanz, Wasser- und Landverbrauch sowie Nährwerten abschneiden.

Vergleich

Die Zahlen

Protein (g / 100 g)
Kichererbsen
9
Thunfisch
24
Klimawirkung (kg CO₂e / kg)
Kichererbsen
0.8
Thunfisch
6.1
Wasserverbrauch (L / kg)
Kichererbsen
60
Thunfisch
510
Landnutzung (m² / kg)
Kichererbsen
2.4
Thunfisch
3
Gesättigte Fettsäuren (g / 100 g)
Kichererbsen
0.3
Thunfisch
0.3
Ballaststoffe (g / 100 g)
Kichererbsen
7.6
Thunfisch
0

Das Urteil

Kichererbsen ist die bessere Wahl für den Alltag. Es benötigt weniger Land und Wasser und hat einen kleineren CO₂-Fußabdruck als Thunfisch, während es dieselbe Rolle auf dem Teller übernimmt. Wenn Proteindichte dein Hauptanliegen ist, passe eher die Portionsgröße an, statt zu Thunfisch zurückzukehren.

Quellen: Poore & Nemecek (Science, 2018), FAO, USDA FoodData Central, Mekonnen & Hoekstra (2011).

Im Detail

Die ausführliche Antwort

Kichererbsen und Thunfisch werden oft verglichen, weil beide als proteinreiche Zutaten für Salate, Sandwiches und Aufstriche dienen. Während Thunfisch tierisches Eiweiß liefert, sind Kichererbsen die pflanzliche Alternative, die zerdrückt eine ähnliche Konsistenz bieten kann. Der Vergleich entsteht meist aus Ernährungs- oder Nachhaltigkeitsgründen – beide unterscheiden sich in ihrem Nährwert- und Umweltprofil.

Nährwertlich unterscheiden sich beide deutlich: Kichererbsen liefern 8,9 Gramm Protein pro 100 Gramm, Thunfisch rund 25 Gramm, dafür enthalten Kichererbsen mehr Ballaststoffe. Thunfisch punktet mit Omega-3-Fettsäuren und Vitamin B12, die Kichererbsen fehlen. Ökologisch schneiden Kichererbsen klar besser ab: Ihr Wasser- und CO₂-Fußabdruck ist deutlich geringer als der von gefangenem Thunfisch, dessen Fang zu Überfischung und Beifang beiträgt.

Im Alltag kommt es auf den Verwendungszweck an: Für eine proteinreiche Mahlzeit liefert Thunfisch mehr Eiweiß pro Gramm, für den täglichen Salat oder Aufstrich sind Kichererbsen die nachhaltigere Wahl. Wer den Geschmack von Thunfisch vermisst, kann Kichererbsen mit Algenflocken und Zitrone würzen – das ergibt eine fischähnliche Note. Wer seinen Fischkonsum reduzieren möchte, greift besser zu Kichererbsen.

Auf einen Blick

Kurz und knapp

Eiweiß pro 100 g
Kichererbsen: 8,9 g · Thunfisch: ~25 g
Ballaststoffe pro 100 g
Kichererbsen: 7,6 g · Thunfisch: 0 g
Omega-3 EPA + DHA pro 100 g
Kichererbsen: 0 g · Thunfisch: ~0,25 g
Vitamin B12 pro 100 g
Kichererbsen: 0 µg · Thunfisch: ~2,5 µg

In der Praxis

Was das für dich bedeutet

  • Zerdrücke Kichererbsen mit veganer Mayo und Algenflocken für einen Thunfischsalat-Ersatz.
  • Achte beim Kauf von Thunfisch auf das MSC-Siegel oder auf Fang mit Rute und Leine, um nachhaltigere Optionen zu wählen.
  • Kichererbsen aus der Dose für Salate oder Sandwiches verwenden.
  • Für mehr Ballaststoffe Kichererbsen mit Thunfisch im Salat kombinieren.

Fragen

Häufige Fragen

Sind Kichererbsen gesünder als Thunfisch?
Das hängt von den Zielen ab. Kichererbsen liefern Ballaststoffe, Thunfisch mehr Protein und Omega-3. Für die tägliche Ernährung sind Kichererbsen oft eine gute Wahl, während Thunfisch gelegentlich den Speiseplan ergänzen kann.
Kann man Kichererbsen wie Thunfisch zubereiten?
Ja, zerdrückte Kichererbsen mit veganer Mayo, Zitronensaft und Algenflocken ergeben eine ähnliche Konsistenz und einen fischähnlichen Geschmack, unterscheiden sich aber von Thunfisch. Perfekt für Sandwiches oder Salate.
Welcher Thunfisch ist nachhaltig?
Achte auf das MSC-Siegel oder auf Fang mit Rute und Leine. Die Nachhaltigkeit unterscheidet sich je nach Fischerei deutlich. Manche Thunfischfischereien sind von Überfischung oder hohem Beifang betroffen.

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