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Frag einen Veganer

Ist eine vegane Lebensweise wirklich besser für die Umwelt?

Ja. Sie reduziert deine ernährungsbedingten Kohlenstoffemissionen, deinen Land- und Wasserverbrauch jeweils um etwa 50–75 % – die grösste Einzelmassnahme, die eine Person ergreifen kann.

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Kurze Antwort

Ja. Sie reduziert deine ernährungsbedingten Kohlenstoffemissionen, deinen Land- und Wasserverbrauch jeweils um etwa 50–75 % – die grösste Einzelmassnahme, die eine Person ergreifen kann.

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Im Detail

Poore & Nemecek (Science 2018, 570 Studien) fanden heraus, dass eine vegane Ernährung die individuellen ernährungsbedingten Kohlenstoffemissionen um 73 %, den Landverbrauch um 76 % und den Frischwasserverbrauch um bis zu 50 % im Vergleich zu einer fleischlastigen Ernährung reduziert.

Selbst das Rindfleisch mit der geringsten Umweltbelastung verursacht 10–100-mal mehr Emissionen pro Gramm Protein als pflanzliche Quellen. Wenn alle vegan leben würden, könnte die weltweite landwirtschaftliche Nutzfläche um 3,1 Milliarden Hektar schrumpfen (eine Fläche so gross wie die USA, die EU, China und Australien zusammen).

Ein konkretes Beispiel: Für die Produktion eines Burgers aus Rindfleisch werden rund 2.300 Liter Wasser benötigt, während ein pflanzliches Patty nur einen Bruchteil davon beansprucht. Wenn die EU-Bürger ihren Fleischkonsum halbierten, könnten die Agrar-Emissionen bis 2050 laut Forschung drastisch gesenkt werden. Wer heute umsteigt, reduziert seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck sofort effektiver als durch den Verzicht auf Kurzstreckenflüge.

Quelle: Poore & Nemecek, Science 360, 987–992 (2018)

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