
Wie sehr hilft eine vegane Lebensweise dem Klima?
Umwelt
Kurze Antwort
Eine vegane Ernährung reduziert die ernährungsbedingten Emissionen um ~50-75 %, den Landverbrauch um ~75 % und den Frischwasserverbrauch um ~50 % im Vergleich zu einer durchschnittlichen omnivoren Ernährung.
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Im Detail
Poore & Nemecek (Oxford 2018) analysierten 40.000 Betriebe in 119 Ländern und stellten fest, dass eine Ernährungsumstellung der effektivste Hebel für den Umweltschutz ist, den eine Einzelperson hat.
Schon die Reduzierung von Fleisch und Milchprodukten – etwa durch eine flexitarische oder mediterran-vegane Ernährung – erzielt einen Grossteil dieser positiven Effekte.
Ein konkretes Beispiel: Für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch entstehen bis zu 60 kg CO2, während ein Kilogramm Kartoffeln nur bei etwa 0,2 kg liegt. Selbst regional produziertes Fleisch hat meist eine schlechtere Klimabilanz als importierte pflanzliche Lebensmittel wie Avocados. Wer den eigenen ökologischen Fußabdruck nachhaltig senken möchte, findet in der Ernährungsumstellung den wirksamsten Hebel im Alltag.
Quelle: Poore & Nemecek, Science 2018;360(6392):987-992.
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- Warum sollte ich vegan leben?
Für die Tiere, deine Gesundheit und den Planeten – drei unabhängige, starke Gründe, die sich gegenseitig verstärken.
- Spart eine vegane Lebensweise wirklich Wasser?
Ja. Tierische Produkte machen ~27 % des Frischwasser-Fussabdrucks der Menschheit aus. Rindfleisch verbraucht ~15.000 L/kg im Vergleich zu ~1.250 L/kg für Hülsenfrüchte.
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