
Was sind die besten veganen Proteinquellen?
Gesundheit
Kurze Antwort
Linsen, Tofu, Tempeh, Seitan, Kichererbsen, schwarze Bohnen, Edamame, Erbsen, Quinoa, Hafer, Erdnüsse und Erbsen-/Sojaproteinpulver.
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Im Detail
Pro 100 g (gekocht): Seitan 25 g, Tempeh 20 g, Tofu 8–15 g, Linsen 9 g, Kichererbsen 9 g, Edamame 12 g, Erdnüsse 26 g. Erwachsene benötigen ~0,8–1,2 g/kg Körpergewicht – das ist mühelos zu erreichen.
Sportler und ältere Erwachsene profitieren von 1,4–2,0 g/kg. Verteile die Proteinzufuhr auf mehrere Mahlzeiten, um die Muskelproteinsynthese zu maximieren.
Wer nach dem Sport eine schnelle Lösung sucht, kann auf Proteinpulver aus Erbsen, Hanf oder Reis zurückgreifen, die oft gut verträglich sind. Seitan, ein Produkt aus Weizenprotein, lässt sich in puncto Textur kaum von Fleisch unterscheiden und ist eine Basis für viele Fleischalternativen. Wichtig ist zu wissen, dass Proteinmangel in westlichen Gesellschaften extrem selten ist, solange man insgesamt genügend Kalorien zu sich nimmt.
Quelle: Rogerson, J Int Soc Sports Nutr 2017;14:36.
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Verwandte Fragen
- Wie bekommen Veganer Eisen?
Aus Linsen, Tofu, Kichererbsen, Spinat, Hafer, Quinoa, Kürbiskernen und angereicherten Cerealien. Kombinieren Sie es mit Vitamin C, um die Absorption um das 2–4-fache zu steigern.
- Welche Nahrungsergänzungsmittel benötigen Veganer?
Nur B12 ist essenziell. Vitamin D, Jod, Omega-3 auf Algenbasis (EPA/DHA) und je nach Ernährung und Wohnort auch Zink, Selen oder Eisen werden empfohlen.
- Können vegane Sportler Muskeln aufbauen?
Ja. Studien mit angepasster Proteinmenge zeigen identische Kraft- und Hypertrophiezuwächse bei veganer im Vergleich zu omnivorer Ernährung.
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